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Projekte

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Sprache in Verschwörungstheorien

 

Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
 

Gemeinsam mit Prof. Dr. David Römer

(Universität Kassel)


Laufzeit: 2022–2026

Das DFG-Projekt erforscht aus diskurs-, sozio- und medienlinguistischer Perspektive die kommunikativen Praktiken, rhetorischen Strategien und spezifischen sprachlichen Muster, die charakteristisch für das Sprechen über vermeintliche Verschwörungen sind und mithilfe derer sich Akteure in verschwörungstheoretischen Diskursen positionieren.

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Patterns. Linguistic Creativity and Variation in Synchrony and Diachrony

 

Gefördert von der Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz

Leitung gemeinsam mit Prof. Dr. Sabine Arndt-Lappe (Universität Trier) von 2020–2021


Laufzeit: 2019–2023

Das Verbundprojekt vereint eine große Bandbreite sprachwissenschaftlicher Forschung und solcher aus verwandten Disziplinen. Ziel ist es, auf der Grundlage eines bewusst breit angelegten Musterbegriffs und in interdisziplinärer Zusammenarbeit sprachliche Muster umfassend und jenseits etablierter Disziplingrenzen empirisch zu erforschen
sowie eine adäquate Theorie sprachlicher Musterhaftigkeit zu entwickeln.

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Wortbildung diamedial.

Korpusstudien zum geschriebenen und gesprochenen Deutsch

Habilitation

Laufzeit: 2016–2021

Meine Habilitationsschrift thematisiert diamediale Gebrauchsmuster und Funktionen der deutschen Wortbildung. So erforsche ich, wie die Wortbildung am Aufbau von Texten sowie Gesprächen beteiligt ist und wie Wortbildungen Text- und Gesprächssorten prägen. Zudem lege ich dar, inwiefern die Wortbildung eine Ressource in der sozialen Interaktion darstellt und wie sich Kommunikations- und Produktionsbedingungen geschriebener und gesprochener Sprache auf die Distribution und Verwendung von Wortbildungskonstruktionen auswirken. Die Arbeit verbindet klassische Wortbildungsmorphologie mit Konzepten der Interaktionalen Linguistik, Kognitiven Semantik und gebrauchsbasierten Konstruktionsgrammatik. Insgesamt versteht sie sich als ein Plädoyer für eine pragmatische Wortbildungsforschung.

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Formelhafte (Ir-)Regularitäten. Korpuslinguistische Befunde und sprachtheoretische Überlegungen

 

Dissertation

 

Laufzeit: 2012–2015

In meiner Dissertationsschrift beschäftige ich mich mit Phrasemen, innerhalb derer Wörter oder morphosyntaktische Strukturen vergangener Sprachepochen bewahrt geblieben sind (z. B. jmdn. an den Pranger stellen, wie etw. im Buche steht, auf gut Glück, in Teufels Küche kommen). Die Studie zeigt die Vielfalt scheinbar irregulärer Wortverbindungen auf, wertet ihren Gebrauch korpuslinguistisch aus und reflektiert ihre Spezifika aus sprachnorm- und sprachwandeltheoretischer sowie konstruktionsgrammatischer Perspektive. Zentrale Ergebnis der Untersuchung sind unter anderem, dass phraseologische Irregularitäten innerhalb der (formelhaften) Sprache keine Randstellung einnehmen und dass die Grenze zwischen regulären und irregulären Formen häufig graduell ist.

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